Inspirationen

Dein bester Freund

«DIESER MOMENT» Er ist immer da, rund um die Uhr. Er verlässt dich nie, weder im Glück noch in tiefstem Leid. Er wertet nicht, tut nichts, spricht nicht, therapiert dich auch nicht, sondern ist einfach da, immer. DER JETZIGE MOMENT ist grenzenlose Liebe, endlose Freiheit und unbeschreibliche Kraft und Potential. Er ist wie die beste Mutter, der beste Vater und spirituelle Lehrer, er spendet Trost. Von ihm kannst du lernen, er ist da, wenn du ihn brauchst und lässt dich in Ruhe, wenn du weg möchtest. Er ist ein Portal für Informationen. Alle magischen Kräfte kommen von hier. Er ist jenseits von Zeit und Raum und erlöst dich aus Leben und Tod. DIESER MOMENT ist das Ende aller Suche. Du kannst immer wieder zu ihm zurückkehren. (Gopal Norbert Klein)

Es ist was es ist, sagt die Liebe. (Erich Fried)

Wirklichkeit ist das, was wirkt. (Bert Hellinger)

Es ist besser ein einziges kleines Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen. (Konfuzius)

Die Metapher der Tiefkühltruhe begleitet mich immer wieder: unsere Psyche hat eine Tiefkühltruhe, wo wir Erfahrungen und Gefühle auf Eis legen können, wenn es zuviel aufs mal ist. Nun macht es Sinn, die Tiefkühltruhe von Zeit zu Zeit zu überblicken, Dinge aufzutauen und verdauen, oder wegwerfen, sodass wir entspannt sein können, wenn der Strom ausfällt – was in einer Krise der Fall ist.

Die Geschichte vom kleinen Kolibri:

Eines Tages brach im Wald ein grosses Feuer aus, das alles zu vernichten drohte. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelähmt auf die brennenden Bäume.
Nur der kleine Kolibri sagte sich: «Ich muss etwas gegen das Feuer unternehmen.» Er flog zum nächsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und liess den Tropfen über dem Feuer fallen. Dann flog er zurück, nahm den nächsten Tropfen und so fort.
All die anderen Tiere, viel grösser als er, wie der Elefant mit seinem langen Rüssel, könnten viel mehr Wasser tragen, aber all diese Tiere standen hilflos vor der Feuerwand.Und sie sagten zum Kolibri: «Was denkst du, dass du tun kannst? Du bist viel zu klein. Das Feuer ist zu gross. Deine Flügel sind zu klein und dein Schnabel ist so schmal, dass du jeweils nur einen Tropfen Wasser mitnehmen kannst.»
Als sie weiter versuchten, ihn zu entmutigten, drehte er sich um und erklärte ihnen, ohne Zeit zu verlieren: «Ich tue das, was ich kann. Ich tue mein Bestes.»